Auf den Bush geklopft

03 11 2004

Niemals hätte ich gedacht, daß ich einmal mit einem Politologen und einem Rundfunk-Kommentator zeitgleich einer Meinung sein würde. Nicht lustig am Ausgang der Wahl in den Staaten sind die Aussichten auf weitere militärische Spielfelder, weitere Befrei- oder Befriedungskriege und neue Versuche, exterritorialen Gebieten die amerikanischen Perspektiven von Demokratie, Recht und Ordnung zu vermitteln. Auch wenn die Bewohner dieser Gebiete davon rein zufällig gar nichts wissen wollen. Zwangsbefreiung ist überhaupt ein schönes Wort, finde ich. Es klingt phonetisch rund und in sich schlüssig und verpflichtet dennoch zu überhaupt nichts. Auch nicht den Dreck, den man vor sich hergeschoben hat, hinter sich wieder wegzuräumen. Man geht einfach und läßt ihn liegen. Wie die Amerikaner im Irak. Oder wie Bush nach seiner nächsten letzten Amtszeit.

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