Unter den Sternen

31 08 2004

Unter den Sternen fällt es dich an,
wie Schatten, die auf leisen Schwingen
um die Abendlichter kreisen,
wo Silberpappeln purpurn singen.

Betaute Zweige, wie von sehr fern,
wann immer sie schwarz sinnend fallen,
durch den bleichen Mondglanz rinnend,
was dunkel klingt. So geht es allen.

In dem blauen Licht, das tagend
durch die grauen Schleier dringt,
kreisen sie noch immer, klagend,
wo die Totenglocke klingt.

Den Duft einer Blüte möchte ich atmen

31 08 2004

Den Duft einer Blüte möchte ich atmen
und meine Lippen mit Morgentau netzen,
durch die schweigenden Hügel wandern,
mich an den kühlen Weiher setzen.

Wenn's rötlich durch die Nebel steigt,
zusehn, wie die Schatten fliehen,
und staunen, wie sich dabei zeigt,
wenn hier wie dort die Wolken ziehen.