30
11
2004
Das sind nicht 20 Zentimeter,
nie im Leben, kleiner Peter,
20 Zentimeter sind in Wirklichkeit viel größer!
Das kannst du echt vergessen,
da hast du dich vermessen...
Jetzt ist es amtlich: Männer haben unterhalb der Gürtellinie
keine Ahnung. Von Gürtelreifen oft auch nicht. Deswegen ziehen sie bei Autos ja auch gerne viel zu breite Schluffen auf. Aber daß man die eklatanten Fehleinschätzungen bei der Kondomgröße daran oder gar von der Nasenspitze ablesen könne, will ich nun wiederum nicht behauptet haben. Überhaupt stehe ich in keinerlei Zusammenhang mit dieser Umfrage! Ich habe die nicht initiiert! Von dieser Unterstellung muß ich mich schon im Vorfeld in aller Form distanzieren.
Hähä.
"Latex XXL" vollständig lesen
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27
11
2004
Ein Fund aus den unbeschreiblichen AbgrünTiefen des Netzes. (Satire)
Es ist nichts Neues, daß es unter Goths seit jeher zum guten Ton gehört, mit lateinischen Worten und fragmentarischen Spruchfetzen um sich zu werfen, die Bildung, Weltoffenheit, Stil und Hang zum Altertum signalisieren sollen. Oft signalisieren sie aber etwas völlig anderes, nämlich mangelhaftes Vokabelwissen und fehlende Beherrschung der Sprache. Manchmal sogar der Muttersprache.
"Tränen der Heiterkeit" vollständig lesen
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27
11
2004
Die Zweige des Busches am Rand der Lichtung schwankten und knisterten leicht. Ein massiger Schatten brach daraus hervor und stürzte sich auf den Jäger. Die Gestalt war heran, bevor der seine Waffe gegen ein neues Ziel richten konnte, und die Wucht des Aufpralls schleuderte ihn heftig zu Boden. Ein spitzer Stein bohrte sich knapp unterhalb des linken Schulterblattes in seinen Rücken. Er schrie unwillkürlich auf, vor Schmerz und vor Überraschung. Im nächsten Augenblick nahm ihm das Gewicht des Angreifers über ihm den Atem. Ein dunkles Grollen klang dicht an seinem Ohr, und er spürte etwas heiß von seinem Hals zu seiner Kehle wandern. Unter einem dichten, seidigen Fell vibrierten die Muskeln.
"Die Silberantilope" vollständig lesen
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19
11
2004
Die Blätter wispern ihren Namen
im feuchten Gras formt sich ihr Tritt
und jeder Windhauch trägt den warmen
Klang ihrer sanften Stimme mit
"Der Hexenring im alten Park" vollständig lesen
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15
11
2004
Am vergangenen Montag erschien die Version 0.7 von
Serendipity, der besten Blogsoftware der Welt. :)
Supergarv zählte Details auf,
Kristian Köhntopp berichtete darüber, und am Sonntag habe auch ich endlich die Zeit gefunden, von einem der letzten 0.6er-CVS-Snapshots auf das jüngste Release zu aktualisieren. Ich befinde mich in einem Shared-Hosting-Environment und damit in einer rechtemäßig etwas eingeschränkten Umgebung. Deshalb waren ein paar kleinere manuelle Eingriffe nötig, bis alles wie gewünscht lief. Außerdem bot sich dabei die Gelegenheit, auf dem Webspace und in der Datenbank aufzuräumen.
"Sil53r Surf3r Update" vollständig lesen
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13
11
2004
Ein Wort in eigener Sache: Dies ist ein personenbezogenes Weblog, kein Bazar. Verkaufsanzeigen in Kommentaren sind nicht gestattet, und entsprechende Beiträge werden umgehend gelöscht.
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12
11
2004
Helaron dementiert im Umlauf befindliche Freitagsgerüchte, nach denen Cisco erwägt, in den Blade-Server-Markt einzusteigen. Der kolportierte Erlkönig wurde dementsprechend unmißverständlich
enttarnt. (via
Isotopp)
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05
11
2004
Wie
Golem soeben
berichtet, wird demnächst ein neues Akkupack für die mobile Stromversorgung von Kleingeräten erhältlich sein. Abgesehen von dem voraussichtlich hohen Preis hat dieses System zwei Schwächen. Zunächst einmal wird kein Autoladeadapter mitgeliefert. Dies wäre noch zu verschmerzen, da es sie relativ günstig bei verschiedenen Händlern zu kaufen gibt. Dennoch muß man sich erst die Mühe machen, einen passenden Adapter zu suchen. Rechnet man dessen Versandkosten und Preis zum Kaufpreis des Akkupacks hinzu, verteuert sich dieses nicht unerheblich. Zum zweiten benötig man für Geräte, die eine andere Eingangsspannung als 5 V benötigen, entsprechende Step-Up- bzw. Step-Down-Adapter. Bei einem flüchtigen Blick auf die Spezifikation des Herstellers ist nicht erkenntlich, welche dieser Adapter verfügbar sein werden, und selbst dann muß man die für das jeweilige Gerät passenden mit sich führen.
"Stromversorgung unterwegs" vollständig lesen
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03
11
2004
Niemals hätte ich gedacht, daß ich einmal mit einem
Politologen und einem
Rundfunk-Kommentator zeitgleich einer Meinung sein würde. Nicht lustig am Ausgang der Wahl in den Staaten sind die Aussichten auf weitere militärische Spielfelder, weitere Befrei- oder Befriedungskriege und neue Versuche, exterritorialen Gebieten die amerikanischen Perspektiven von Demokratie, Recht und Ordnung zu vermitteln. Auch wenn die Bewohner dieser Gebiete davon rein zufällig gar nichts wissen wollen. Zwangsbefreiung ist überhaupt ein schönes Wort, finde ich. Es klingt phonetisch rund und in sich schlüssig und verpflichtet dennoch zu überhaupt nichts. Auch nicht den Dreck, den man vor sich hergeschoben hat, hinter sich wieder wegzuräumen. Man geht einfach und läßt ihn liegen. Wie die Amerikaner im Irak. Oder wie Bush nach seiner
nächsten letzten Amtszeit.
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02
11
2004
Zum Hirn einschalten und selbst denken:
Artikel 1a,
Artikel 1b,
Artikel 1c. Ein Interview als
Artikel 1d. Und zur Ergänzung
Artikel 2 und
Artikel 3. Es gibt keine Lösung. Und sehr viele Richtungen, in die sich denken läßt.
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01
11
2004
Der kürzlich verstorbene Nachbar von Parterre rechts hat uns etwas hinterlassen: ungefähr ein Pfund eines dunkelbraunen Pulvers, das man zwar leider nicht rauchen kann, das aber hervorragend in unsere fernöstlich angehauchte Küche paßt. Es handelt sich um allerbesten Curry aus Sri Lanka. Und zwar nicht um dieses ewig und drei Tage gestreckte Touristen-Weichspüler-OhgottohgottistdasaberscharfhabenSiemalganzschnellwaszutrinkenda-Zeugs, das jeden Singhalesen umgehend dazu veranlassen würde, zur Chilimühle zu greifen und nachzuwürzen. Sondern um den echten Curry. Den Hammer Buddhas. Die Keule des Orients. Die originale Wirbleibenheuteaberlieberunteruns-Einheimischen-Mischung. Dieser Stoff löst Niesanfälle aus, sobald man nur vorsichtig den Deckel der Schachtel anhebt. Er ist dermaßen scharf, daß sich nicht einmal die Motten darantrauen. Und das, wo die doch sonst nichts verschmähen, was einigermaßen genießbar ausschaut. Zwei gehäufte Teelöffel auf eine Pfanne Hähnchenfilet sind definitiv ausreichend zum Einbalsamieren. Des Hähnchens, natürlich.
Und so saßen zwei tapfere Westeuropäer mit Tränen in den Augen vor ihren Tellern und beweinten das Schicksal. Das des Nachbarn. Und das des Hähnchens. Anschließend wurde dieses auf ungefähr einen Eimer Basmati-Reis und den Inhalt einer Literflasche Choya Plum Pflaumenwein gebettet, um ihm sein Schicksal in der nächsten Inkarnation zu erleichtern.
Also, ich plädiere schwer dafür, daß auf jeder hiesigen Trauerfeier singhalesische Curry-Gerichte gereicht werden sollten. Da kommen der geschätzten, von weither angereisten Verwandtschaft auf jeden Fall die Tränen. Und zwar von ganz allein.
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