Abteilung Kinematographie

31 01 2005

Gerade im ZDF gesehen: Belphégor - Das Phantom des Louvre (••), mindestens.
Update: Wertung um einen Punkt verringert. Wir wollen ja nicht inflationär werden, n'est-ce pas?

Legende

zeitgleich

31 01 2005

du erwachst schwer atmend
und die luft dumpf und stickig im raum
so daß dir die enge und kahlheit bewußt wird
wieder einmal

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Führerscheintest

30 01 2005

Oh, falls ihr es übrigens nicht wißt, Anno 2005 haben sich die Verkehrsregeln schon wieder geändert. Und mit ihnen die Prüfungsfragen für Führerscheinneulinge. Aber keine Sorge, CeeJay weiß Rad. Also, Augen auf beim Autokauf!

What's next to the moon

30 01 2005

Well, I tied my baby to the railroad track
Cannonball down the line
Giving that woman just a one more chance
To try to give it to me one more time
Engineer wishing he was home in bed
Thinking 'bout Casey Jones
Wide-eyed woman half a mile ahead
Thinking 'bout broken bones

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Abteilung Alkoholika

30 01 2005

Red Crane Sake. "Der beste", meint C. Ich hege Zweifel, genieße das mild-süßlich und natürlich nach Reis schmeckende Getränk aber trotzdem. Probieren und selbst entscheiden, meint der Surf3r.

Lindenstraße, die 1000.

30 01 2005

Übrigens, falls ihr euch beeilt, schafft ihr es jetzt gerade noch rechtzeitig, den Fernseher einzuschalten. Die 1000. Folge der Lindenstraße ist Kult, da kann man nicht meckern. Und ich werfe gerade einen Krug Sake in die Mikrowelle und mache es mir vor der Flimmerkiste gemütlich, den lodernden Kamin im Rücken. Sonntagsritual. Aber hallo!

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Trauer um Ephraim Kishon

30 01 2005

Wie der Chuzpe-Blogger heute nacht schon berichtete, erlag der israelische Satiriker am Samstagabend einem Herzinfarkt, wie verschiedene Online-Nachrichtendienste berichten. Meine erste Begegnung mit Kishon, daran kann ich mich noch gut erinnern, war "Der Fuchs im Hühnerstall". Darauf folgten noch unzählige seiner satirischen Geschichten. Kishon war es, der einmal dafür plädierte, die Straßen in Tel Aviv mit Reißverschlüssen zu versehen, weil sie ja doch ständig wieder aufgerissen würden. Ein Satz, der auch in einigen Gemeinden hierzulande einen durchaus praktikablen Bezug hätte.

Abteilung Abenteuer

29 01 2005

Nach ewig langer Absenz von dem lustigen Haufen derer von Reymbach sieht es derzeit so aus, als wolle die Gilde sich und ihre versprengte Truppe heute einmal wieder versammeln. Also die Zunge geschliffen, das Zaumzeug geölt, sämtliche Kutschen angespannt und frisch ans Werk.

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erneute begegnung

29 01 2005

(für T.)

du warfst die flammen deines haars auf bleiche haut,
die silbern schimmernd trug den sanften kuß der nacht;
die jadegrünenen augen, im dämmer meeresblau ergraut,
schlossen sich, und etwas großes hat den schlaf bewacht:

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Der ganz normale Wahnsinn II

28 01 2005

Es ist nicht zu fassen, der Doc hat mir tatsächlich Trimipramin verschrieben. Das ist ein trizyklisches Antidepressivum. So leicht kommt man also in Deutschland an verschreibungspflichtige, suchterzeugende Psychopharmaka. Einmal abgesehen davon, daß ich nicht einmal ansatzweise unter einer depressiven Verstimmung leide, geschweige denn unter einer Depression(!), ist es auch noch der falsche Wirkstoff für meinen Typus. Nortriptylin oder Imipramin wären deutlich besser geeignet, wenn schon. Wehe also demjenigen, der in einem akuten Fall und vorliegender Krise schnelle Hilfe benötigt. Man braucht nur an den falschen Arzt zu geraten, und eine Abhängigkeit ist vorprogrammiert. Jedenfalls finde ich es höchst bedenklich, einen Patienten, den man gerade einmal zehn Minuten lang kennt, selbsttätig mit derartigen Substanzen hantieren zu lassen. Wo war eigentlich die Anamnese? (Es fand keine nennenswerte statt.) Woher wußte der Arzt, daß keine Affinitäten zu bedrohlichen Nebenwirkungen oder Allergien auf einen der im Medikament enthaltenen Inhaltsstoffe vorlagen? Was wußte er von einer eventuellen Suchtvorgeschichte, familiär bedingten Veranlagungen, etc.? Die Sorg- bzw. Rücksichtslosigkeit, mit der in diesem Fall diverse Symptome mit Psychopharmaka stillgelegt werden sollten, läßt sich gar nicht mehr anders als skandalös bezeichnen. Ein solches Verhalten von ärztlicher Seite ist nicht allein schlampig, sondern gefährlich für alle seine Patienten.

Abteilung Kinematographie

28 01 2005

1. I, Robot¹ (••)
2. Vampire Hunter D - Bloodlust² (••)

Legende

¹ Lest Isaac Asimovs Romane. Besser ist das. Viel besser.
² Der erste Film "Vampire Hunter D", Japan, 1985, besitzt eine geradlinigere Geschichte und die interessanteren Charaktere (•••). Samples aus diesem Film wurden in mindestens einem meiner Musikstücke verarbeitet. Leider besitze ich diese Version nur als VHS-Ausgabe. Ohne die Hintergrundinformationen des ersten Films ist Bloodlust schwer verständlich. Außerdem sind die Mischung mit SF-Elementen und das verkitschte Herzschmerz-Ende von Bloodlust der Handlung sehr abträglich und nur schwer zu ertragen.

Abteilung Kinematographie

27 01 2005

1. Timeline (••)
2. Riddick - Chroniken eines Kriegers (•••)
3. Hellboy (o)

Legende

(Ja, irgendwann wird dieser Eintrag schick gemacht. Habe gerade keine Lust auf CSS- und HTML- oder sonstige Syntaxspielereien.)

Nachtrag am 21. März 2006: So. Ist jetzt ein klein wenig besser. Und konsistent mit den jüngeren Artikeln.

Der ganz normale Wahnsinn

26 01 2005

Was soll man von einem Doc halten, der einem dazu rät, seinen Partner zu belügen? "Das nächste Mal erzählen sie einfach gar nichts und behalten das Ganze für sich. Das ist sowieso meist viel besser. Genießen sie es doch!" Der empfiehlt, sich "mannhaft aufrecht" zu halten und "die Sache durchzustehen". Der einen nach zehn Minuten Erstkontakt für vollkommen gesund erklärt: "Wir müssen unser nettes Gespräch knapp halten, ich habe da draußen schwere Fälle sitzen, wissen sie..." Hey Doc, alles klar, ich habe die Dame eben selbst noch gesprochen. An einem sonnigen Wintertag wie diesem setze ich mich auch bloß über zweieinhalb Stunden in das Wartezimmer ihrer Praxis, weil ich das Interieur so geil finde und total scharf auf all diese bunten Zeitschriften vom Lesezirkel bin. Nur um im selben Atemzug ein Antidepressivum zu verschreiben: "Das ist mein Lieblingsmittelchen. Davon nehmen sie abends sieben Tropfen zum Durchschlafen. Bei schweren Depressionen geben wir bis zu 100. Sie sind ja intelligent genug, sie werden selbst merken, ob und wann sie die Dosis erhöhen oder verringern müssen. Und gehen sie arbeiten, das wird sie ablenken."

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Hinter einem hellen Fenster

25 01 2005

Den Wind im Rücken und die Leere voraus,
von nirgends kam ich und gehe ins Nichts.
Wohin führt mich der Weg? Ich habe kein Ziel.
Ich bin dir begegnet, und wieder dein Lachen;
ich trank und fand doch nicht den Weg zu der Quelle.
Nun bin ich zurück, Stille hallt laut in den Ohren;
das Bild schwingt noch nach, ist doch fast schon verloren.
Weit spannt sich Abend über der ruhenden Stadt.
Die Uhr klickt Sekunden, trockene Tränen
rieseln herab in den muffigen Staub langer Jahre.
Dunkel dein Blick, und so voller Rätsel;
ich sah in deine Augen, und siehe:
Mein Herz brennt.


(25.01.1990)

Motorisiert

25 01 2005

Endlich wieder. Wenn auch nicht gar so kräftig, wie gewünscht. Aber nach einigen intensiveren Blicken in den Geldbeutel und daraus fröhlich entgegengrinsenden Staub- und Wollmäusen mußten beim Geschacher auf dem Viehmarkt die Kirche im Dorf und etliche Pferde auf der Koppel des Händlers bleiben. Hauptsache, mobil. Und falls der Cowboy einmal auf einen gewissen Hof einreiten sollte, in dessen Nähe sich Wolfsrudel herumtreiben, dürften die Nachbarn zuerst in ernsthafte Glaubenskrisen verfallen und hernach eilends die Herren Schmidt und Wesson um Hilfe anrufen. 'cause it's red. It's damn hot. And it's a hell of a car.