27
11
2005
Altmodisch, das bin ich wohl. Oder weshalb sonst beeindruckt mich ein Film wie
The Big Easy noch 18 Jahre nach seinem Erscheinen fast wie das erste Mal, als ich ihn sah? Flott gemachter
Krimi mit einem leicht zu Overacting neigenden
Dennis Quaid, der stellenweise an den acht Jahre jüngeren
Tom Cruise erinnert. Leider hat Quaid in späteren Filmen meiner Meinung nach nur noch selten an diese Leistung anknüpfen können bzw. eher mittelmäßige Rollen angenommen.
Seine Filmpartnerin
Ellen Barkin steht für mich wie keine zweite für eine Zeit, in der Schauspielerinnen noch mit einem Charakter- statt einem plastisch modellierten Dutzendgesicht erfolgreich sein konnten. Auch wenn sie später selbst wohl zumindest eine Nasenkorrektur hat durchführen lassen, wurden ihr schiefes Lächeln und ihre Knubbelnase über mehrere Filme hinweg zum Markenzeichen. Gerade wegen dieses unsymmetrischen Lächelns habe ich sie immer besonders gemocht. So zum Beispiel auch in
Sea of Love, zusammen mit
Al Pacino, den ich ebenfalls ganz besonders schätze.
Wer die beiden genannten Filme noch nicht kennt und sich für deren Inhalte interessiert, sollte beim Gang durch die nächste gutsortierte Videothek zugreifen. Sie sind als Klassiker eigentlich fast überall zu finden.
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03
11
2005
Zehn Jahre vor meiner Geburt entstanden, erster Film des damals erst vierundzwanzigjährigen Regisseurs, preisgekrönt und noch heute schwer beeindruckend und unverändert sehenswert:
Fahrstuhl zum Schafott (auf
arte). Ein Anwendungsbeispiel des
TV-Browsers.
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03
11
2005
Diesen Tag werde ich rot umrandet im Kalender markieren. Und ab sofort zweimal im Jahr Geburtstag feiern.
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02
11
2005
EINE SPRACHNACHRICHT WURDE FUER SIE HINTERLEGT. Zum Abhoeren rufen Sie bitte 01908/30152 an und geben folgende Chiffre-Nr. 6423123 ein.
E1.86/M
Absender:
+919885692853
Gesendet:
23:24:02
02.11.2005
Soso. Da schrei(b)t mich also jemand aus einem Land dieser Erde an, das grob geschätzte 6,500 Kilometer entfernt liegt - Indien nämlich - und das auch noch aus der Zukunft. Dieser Jemand hat etwas derart exorbitant Wichtiges mitzuteilen (vermutlich, daß um Mitternacht die Welt untergehen wird), daß ich dafür unter einer Nummer zurückrufen soll, die 1,86 € pro Minute kostet. Genauer gesagt, 6,18 ¢ pro 2 Sekunden.
Spam auf eine Simyo-Prepaid. Der erste, übrigens.
Aus Rücksicht auf Kinder und Zartbesaitete gebe ich an dieser Stelle lieber nicht wieder, was mir beim Lesen durch den Kopf schoß. Ich hoffe nur, daß ich genügend Freunde um mich haben werde und daß sich darunter die von der kräftigeren Sorte befinden werden, um mich zurückzuhalten, sollte ich jemals einem dieser äußerst netten Zeitgenossen in persona begegnen.
Drecksspammer.
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01
11
2005
It may sound spooky - what would have been appropriate for the last evening - but it was like I had a foreboding of things to come. Only yesterday I've set up new banners on my site for the
Chaos Computer Club Campaign to boycott the music industry. Not that I have something against anyone making money with music, or making his living from it. But as a hobby musician myself I am annoyed by the fact that I can't release my music to the public, not even if anybody would listen to it, not even for free. Because my tracks are heavily built around samples from speeches, movies and TV, which are of course all copyrighted. In fact they are more sound experiments somehow related to early
EBM than anything else. Others may even call it art. At least they are arduous to listen to, but some like it, however.
"Digital Rights Management, RootKit of all evil?" vollständig lesen
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