Amiga OS 4.0 veröffentlicht

28 12 2006

AmigaBereits gestern machte eine Nachricht die Runde, daß Hyperion die Version 4.0 des AmigaOS fertiggestellt haben. Der allgemeine Nutzen einer solchen Bekanntmachung ist allerdings mehr als fraglich, denn diese Version des AmigaOS steht ausschließlich registrierten AmigaOne-Kunden zur Verfügung. Zudem ist die dafür benötigte Hardware derzeit noch gar nicht erhältlich. (Rieche ich etwa Vaporware?)

Was mich betrifft, werde ich mich garantiert nicht so schnell von meinen beiden Amiga 2000 und dem Amiga 500 trennen, die ich noch besitze. Aber das hat, wie bei vielen anderen Amiga-Besitzern auch, eher nostalgische denn praktische Gründe. Der Emulator wird jedenfalls immer noch mal gelegentlich angeworfen. Es gab tolle Spiele, und das OS besaß unbestreitbare Design-Vorzüge.

Tote Freundinnen sollte man in Frieden ruhen lassen. Es war eine schöne Zeit.

DRM: Australischer Wissenschaftler warnt vor Windows Vista

28 12 2006

"Für den Nutzer gibt es einfach kein Entkommen. Ob man Windows Vista, Windows XP, Windows 95, Linux, FreeBSD, OS X, Solaris (auf x86), oder nahezu jedes andere OS benutzt, Windows Inhaltsschutz wird die eigene Hardware verteuern, weniger zuverlässig, schwerer zu programmieren, schwieriger zu unterstützen, anfälliger für Schadkode werden lassen und mit häufigeren Kompatibilitätsproblemen [versehen]. Weil Windows den Markt beherrscht und es unwahrscheinlich ist, daß Gerätehersteller zwei verschiedene Versionen ihrer Produkte entwerfen und produzieren werden, werden Nicht-Windows-Nutzer für Windows Vista Inhaltsschutzmaßnahmen von Produkten bezahlen [müssen], selbst wenn sie niemals Windows darauf betreiben." (Übersetzung von Sil53r)

Kaum hatte ich per Zufall den Originalartikel, aus dem dieses Zitat stammt, heute nachmittag aufgestöbert und in den hauseigenen IT-Mailverteiler gejagt, erschien ein entsprechender Artikel auf Golem. Gut zu wissen, daß solche Nachrichten auch einen Weg in die Online-Medien finden. Trotz der marktbeherrschenden Position Microsofts, angesichts massiver Marketingkampagnen und den in jedem ansonsten noch so neutralen Forum gleich in Scharen einfallenden Jubelpersern, sobald dort auch nur ein kritischer Artikel zum Thema auftaucht.¹

¹ Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun: Es gibt (fast) genausoviele Jubelperser in den diversen Lagern anderer Betriebssysteme.²
² OS-Kriege finden auf den Spielplätzen engstirnig denkender Nutzer statt.

23C3: Tag 2

28 12 2006

23rd Chaos Communication Congress: Who can you trust?Online-Pressestimmen des heutigen Tages; eine umfassendere Übersicht findet sich in der Presseschau im offiziellen Wiki des 23C3. Und natürlich gibt es auch ein CCC Events-Weblog.

• Heise: Tor-Gründer beklagt staatlichen "Diebstahl" von Anonymisierungsservern
• Heise: Proteste gegen Nutzerkontrolle durch "ID-Management"
• Heise: Fingerabdruck-Systeme lassen sich noch immer leicht austricksen
• Heise: "Das Bundesinnenministerium hat das Wahlrecht gehackt"
• Heise: Drohnen Marke Eigenbau
• Heise: "Sind wir paranoid genug?"
• Tagesschau: Wie Linux einen Subkontinent verändert
• Golem: Bericht über Erfolge gegen holländische Wahlcomputer

The Number of the Beast

28 12 2006

sil53r@surf3r:~$ ls -lh | grep iso
-rw-r--r-- 1 sil53r sil53r 666M Dec 28 15:38 WB_SECURITY_CD_WINXP_17_DE.iso

23rd Chaos Communication Congress: Who can you trust?

27 12 2006

23rd Chaos Communication Congress: Who can you trust?Eigentlich hatte ich von heute an und die kommenden drei Tage in Berlin sein wollen. Aber auch dieses Jahr hat das zeitlich und organisatorisch leider wieder nicht gepaßt. Trotzdem bin ich im Geiste bei den Jungs vom CCC, den Kollegen vor Ort und allen Freunden und Bekannten, die dort anwesend sind. Und vielleicht klappt das ja bei euch auch mit den Streams später noch. :)

Der 23C3 bisher in den Online-Medien:

• Heise: 23C3: Geplante Hackerparagraphen bringen "absolute Rechtsunsicherheit"
• Heise: 23C3: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen
• Netzwelt: Podcast: Ein Anruf beim Kongress des Chaos Computer Clubs
• Tagesschau: "Nur wer vertraut, ist vertrauenswürdig"
• Pro-Linux 23C3 - 23. Chaos Communication Congress öffnet seine Pforten
• Golem: 23C3: CCC lädt zu 130 Vorträgen nach Berlin

Ruth Rendell: Mancher Traum hat kein Erwachen

27 12 2006

Ruth Rendell: Mancher Traum hat kein ErwachenAllan Goombridge fristet ein wahrhaft tristes Dasein. Als Leiter einer winzigen Bankfiliale sieht ein Arbeitstag aus wie der andere, er ist mit einer Frau verheiratet, die er in Wahrheit nicht leiden kann, sein Schwiegervater ist ein Ekel, und über seine Kinder mag er gar nicht erst nachdenken. So flüchtet sich der unterdrückte Familienvater in eine Welt der Bücher - bis eines Tages seine Bank überfallen wird. Was die Gauner nicht wissen können: Auch der brave Allan hat die Taschen voller Geld - und ergreift die Chance seines Lebens ... (Klappentext)

Ein völlig unvorhergesehenes Ereignis, und ein eingefahrener, zum trägen Alltag gewordener Tagesablauf samt dem dazugehörigen Leben brechen auseinander. Skurrile Charaktere, deren menschliche Seite nicht zu kurz kommt. Der eigentliche Krimi jedoch spielt sich fern aller Orte ab, an dem Verbrechen begangen werden ... Spannend, unterhaltsam und lesenswert.

Meine Wertung:  •••

Weihnachtsidyll

26 12 2006

Gestern bei Rosamunde Pilcher, nach etlichem Hin- und Herüberlegen eingeschaltet "wegen der wunderbaren Landschaftsaufnahmen aus Südengland":

Mutter: "Oh, guckt mal, die schönen Häuser!"

Vater und ich (unisono): "Oh, guckt mal, das schöne Auto...!"

Es war übrigens ein Bugatti. Die Landschaftsaufnahmen gab es nur äußerst sporadisch. Dafür eine unsagbar grottige Schnulze voller Platitüden, Klischees und farbloser, flacher Charaktere, deren Plot zudem nicht aus den Hufen kam. Selten ein so schlechtes Drehbuch erlebt. Das konnte man sich nicht einmal mehr mit dem - wirklich vorzüglichen - Rotwein schönsaufen.

Aber der Bugatti war cool.

Weihnachten ist der stillste Tag im Jahr

24 12 2006

Rainer Maria RilkeWeihnachten ist der stillste Tag im Jahr.
Da hörst du alle Herzen gehn und schlagen
wie Uhren, welche Abendstunden sagen.
Weihnachten ist der stillste Tag im Jahr.

Da werden alle Kinderaugen groß,
als ob die Dinge wüchsen, die sie schauen
und mütterlicher werden alle Frauen
und alle Kinderaugen werden groß.

Da mußt du draußen gehn im weiten Land
willst du die Weihnacht sehn, die unversehrte,
als ob dein Sinn der Städte nie begehrte,
so mußt du draußen gehn im weiten Land.

Dort dämmern große Himmel über dir,
die auf entfernten, weißen Wäldern ruhn,
die Wege wachsen unter deinen Schuhn,
und große Himmel dämmern über dir.

Und in den großen Himmeln steht ein Stern,
ganz aufgeblüht zu selten großer Helle,
die Fernen nähern sich wie eine Welle,
und in den großen Himmeln steht ein Stern.


[Rainer Maria Rilke]

Château de Fontenelles

24 12 2006

Cuvée Notre Dame aus dem Corbières und dem sonnigen Jahre des Herrn 2000. Eine Spur Sommer, eingefangen in dunkelrotem Rubin. Die schlechteste Wahl aus drei verfügbaren Sorten, aber trotzdem ein Genuß. Von den anderen beiden lagert nur noch jeweils eine Flasche und wartet, jede für sich, auf einen ganz besonderen Moment...

Lindt Weihnachtskalender

24 12 2006

Nachdem es im vergangenen Jahr der Schatz der Zaren gewesen war, versüßte uns in diesem der "Für Sie & Ihn"- (oder so ähnlich benannte) Kalender die Tage bis zum Fest. Dabei handelt es sich um einen Doppelkalender mit zweimal 24 Feldern, wie der Name schon andeutet. Meine anfängliche Skepsis hat sich diesbezüglich allerdings deutlich bewahrheitet. Nicht nur der exorbitant hohe Preis hatte mich nämlich ursprünglich bewogen, die Kaufentscheidung bis zum allerletzten Tag hinauszuzögern, das bescheuert-kitschige Herzchen-Design tat dazu mehr als ein Übriges. Die Befüllung war jeweils doppelt vorhanden, so daß jeder von uns an mindestens zwei Tagen dasselbe hinter den Türchen vorfand. Die aufgedruckten Sinnsprüche reichten von plump bis dämlich, von einigen wenigen klassischen Zitaten und Sprichworten einmal abgesehen. Angesichts der positiven Eindrücke vom Lindt Kinderkalender und besagtem "Schatz der Zaren" war der Preis für diesen deutlich überhöht. Von Einzelkalendern pro Person dürfte man insgesamt doch deutlich mehr haben. Das nächste Jahr nicht noch einmal wieder.

Wunschlos

24 12 2006

Glücklich. Was kann man sich überhaupt noch wünschen wollen, wenn

• man geliebt wird und das jeden Tag auf's Neue gezeigt bekommt,
• das erste Bild vom zweiten Kind des Bruders und der Schwägerin eingetroffen ist - als 3D-Scan, also sozusagen mit Geek-Faktor, :)
• die erste Weihnachtspostkarte von sehr netten Menschen stammend völlig überraschend im Briefkasten liegt,
• man auf einer Geburtstagsparty (nicht meiner!) im Chaoslabor des C4 auf immerhin acht Jahre jünger geschätzt wird, als man in Wahrheit ist (ich überlege immer noch, ob das nun ein Kompliment oder eine Beleidigung darstellen sollte, g),
• sich die Waage endlich einmal über die 70-Kg-Grenze bewegt? Yes! Seit gut fünf Jahren zum ersten Mal wieder einen BMI jenseits der 22! Das war harte Arbeit; und damit liege ich immer noch am unteren Drittel meiner Altersklasse.

Allseits schöne Feiertage, und mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Aufrüstung - jetzt!

23 12 2006

Alle Jahre wieder kommt der Tag, an dem ich mich etwas gründlicher als gewöhnlich im Teletubby- Teleworker-Büro in der heimischen Werkstätte umsehe. Dabei beschleicht mich meist das Gefühl, in einen subtropischen Lianenwald aus fliegend verlegten Cat5- und Kaltgerätekabeln geraten zu sein. Im Stillen denke ich dann bei mir: "Hier muß mal dringend aufgeräumt Hardware aktualisiert werden."

Einerseits bin ich ein überzeugter Langzeitverwender technisch einwandfrei funktionierender Geräte. Bei mir fristen diverse Maschinen ein elektronisches Gnadenbrot, die andernorts in tadelnswerter Schnellebigkeit als antiquiert abgestempelt und anschließend quasi mit Licht- oder anderen Geschwindigkeiten entsorgt wurden. Die beiden Amiga 2000 mit M68030-Turbokarten, Flickerfixern und in mühevoller Handarbeit gelöteten ZIP-RAM-Erweiterungen bereichern allein schon aus nostalgischen Gründen meine Historiensammlung. Wii? Spielkonsolen? Pah! Das waren Spielkonsolen! Und von dem Panasonic EASA-PHONE KX-T1451, einem mit Kompaktkassetten(!) sowohl für die Ansage als auch für die Aufzeichnung betriebenen Anrufbeantworter werde ich mich erst dann trennen, wenn mein Tapedeck seinen Geist aufgibt oder die Welt endgültig auf VOIP umsteigt. Was in Zeiten zunehmenden Preisverfalls für Telefonie-Flatrates sicher noch eine Weile dauern dürfte.

Andererseits gibt es auch Grenzen. Zum Beispiel die der ewig zu eng gesteckten Festplattenkapazität. Dann diejenige des hohen Stromverbrauchs von Altgeräten. Aus finanzökonomischer Sicht mag der Weiterbetrieb eines Pentium-I- oder Pentium-II-Servers in den heimischen vier Wänden vielleicht gerade noch vertretbar sein. Aus Gründen des Umweltschutzes und einer langfristigen Energieeinsparung ist er das sicher nicht mehr. Heutzutage gibt es Kleingeräte und Appliances, die praktisch die gleiche Leistung bei deutlich reduziertem Verbrauch liefern. Berücksichtigt man dann noch Vorteile wie eine eventuelle Lärmreduktion (bei den lüfterlosen Geräten) sowie den Geek- und WA-Faktor, gelangt man irgendwann unweigerlich zu dem Schluß: Etwas neues muß her.

Angesichts solcher und solcher Meldungen notorisch merkbefreiter Sinnlosigkeiten ist eine weitere Grenze auch diejenige der Toleranz von zu lasch gehandhabter lokaler Sicherheit. Sozusagen der "Schnauze-voll-Faktor". Wenn die Politik Gesetze zum Schutz der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung ihrer unbescholtenen, mündigen Bürger systematisch abrüstet, dann müssen diese ihren Selbstschutz eben sinnvoll aufrüsten, bis der Status Quo vom Ende des vorigen Jahrhunderts wenigstens annähernd wiederhergestellt ist. Kauft vernünftige Firewalls! Verschlüsselt E-Mails! Gebt keine Personendaten unnötig preis! Mein PGP-Key befindet sich übrigens hier. Entsprechende Mail ist willkommen.

Da die nötige Sensibilisierung hierzu jedoch anderweitig stattfindet, trage ich an dieser Stelle nicht noch Eulen nach Athen.

"Aufrüstung - jetzt!" vollständig lesen


Backup, Backup, Backup!

14 12 2006

Believe me, you want a backup. - Mal ganz ehrlich und Hand auf's Herz, von wann genau stammt die letzte Datensicherung des heimischen PCs?

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Bei Problemen mit dem Rechner, insbesondere bei ungewöhnlichem und unerklärlichem Verhalten wie extrem langsamem Booten, plötzlich nicht mehr startenden Programmen oder sonstigen Sonderbarkeiten sollte man sofort ein Backup der Nutzdaten anfertigen! Im Idealfall hat man davon bereits eines. Im nicht ganz so idealen Fall - also in der täglichen Praxis - wird man entweder überhaupt keine Datensicherung besitzen oder das letzte Sicherungsdatum liegt schon viel zu weit in der Vergangenheit. Dann ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, das Versäumte nachzuholen. Und zwar, bevor man irgendwelche Reparatur- oder Rettungsversuche startet.

Für die in der heutigen Zeit anfallenden Datenmengen bietet sich eine externe USB-Festplatte als Massenspeicher an. Formschöne Gehäuse sind bereits für recht wenig Geld zu haben, und dazu passende Festplatten kosten auch nicht mehr die Welt. Bei entsprechend dimensionierter Plattengröße kann man sich dadurch das umständliche Hantieren mit Wechseldatenträgern wie CD-Rs oder DVD-Rs sparen. Nutzt man die externe HD konsequent ausschließlich für Datensicherungen, kann sie die meiste Zeit über abgeschaltet bleiben und wird dann auch eine entsprechende Lebensdauer aufweisen.

Im Zweifelsfall sollte man den Wert der Daten bzw. den Aufwand für deren Wiederbeschaffung oder Wiederherstellung in Relation zu den entstehenden Kosten für ein vollständiges Backup setzen. Normalerweise wird man dabei feststellen, daß der Datenwert etwaige Sicherungskosten um ein Vielfaches übersteigt. Das beginnt bereits bei der heimischen MP3-Bibliothek, die in stunden- und tagelanger Sammelarbeit zusammengetragen wurde. Ebensowenig wird der Aufwand für regelmäßige Datensicherungen auch nur annähernd denjenigen erreichen, der bei einem Komplettverlust entsteht. Regelmäßige Backups sind daher auch für den Privatanwender erschwinglich und sinnvoll. Vor allem aber sind sie eines: Sie sind grundsätzlich notwendig.

Sind die Nutzdaten an sicherer Stelle verstaut, kann man sich an die Ursachenanalyse und Fehlersuche auf dem Rechner begeben. Im glücklichsten Fall handelt es sich dabei lediglich um eine Fehlbedienung oder um eine Fehlkonfiguration angeschlossener Komponenten. Aber auch ein Viren- oder Trojanerbefall wäre denkbar. Die Ursachen für unerklärliche Verhaltensweisen des Rechners können sehr vielfältig sein. Ein langsam reagierendes System kann zum Beispiel auch auf eine sterbende Festplatte hinweisen. Deshalb noch einmal:

Backup, Backup, Backup!

Jeder sollte eins haben.

Einmal werden wir noch wach

05 12 2006

Zum guten Morgen: Jojos Vorweihnachtsgeschichte.

Absolut harmloser Abendausklang

05 12 2006

Herr: es ist Zeit. Das Netzwerk war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Studiseiten,
und in den Foren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Trollen voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei spamreichere Tage,
dränge sie zur Sinnleere hin und jage
die letzte Süße aus dem schönen Heim.

Wer jetzt kein VZ hat, holt sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Postings schreiben
und wird in den Userforen hin und her
unruhig wandern, während die Weblogs bleiben.


(frei nach Rainer Maria Rilke)

Lust auf ein wahlweise anregendes oder beruhigendes Getränk bei geistreichem Geplauder an der Blogbar? Ich nehme einen deutschen Cappucino, danke. Und möchte dabei angelegentlich empfehlen, auch der Unterhaltung der übrigen Anwesenden ein Ohr zu leihen. Es befinden sich durchaus vernünftige Stimmen darunter. Und deutliche Anzeichen von Lernfähigkeit. Es gibt noch Hoffnung.

P.S.: Das weihnachtliche Wettrüsten ist abrupt deeskaliert, nachdem wegen Abreißens des Versorgungsnachschubs bzw. aufgrund sträflichen Einsatzes nicht kriegstauglichen Materials bereits weit über die Hälfte der nachbarlichen Leuchtkraft den unwirtlichen Witterungsverhältnissen (inoffizieller Sprachgebrauch: Nieselregen) an der Beleuchtungsfront zum Opfer gefallen ist. Insofern besteht unsererseits vorerst kein Handlungsbedarf.

P.P.S.: Ist es unnötig, zu erwähnen, daß besagtes soziales Netz bei weiter bestehender Kommunikationsunfähigkeit derzeit noch offline ist? Ja? - Dachte ich mir.