08 03 2006
Dein Duft schwebt noch im Raum, wie ein Verblassen,
ein Schimmerschwinden, wie ein letzter Atemzug
beim hingeseufzten Abschiedskuß vor dem Verlassen.
Es ist, als sei kein Abend lang genug,
daß er den späten Sonnenstrahl anhielte,
der deine Silhouette auf die Wände übertrug.
Die schmale Hand, die mit der Strähne spielte,
danach in meiner. Wie eine Versicherung.
Um eines Bundes willen, daß er ewig hielte,
gemeinsam alt zu werden, doch im Geiste jung.
Oh, wenn ich nur die Welt mit deinen Augen sähe!
In meinen spiegelt sich dein Bild: Erinnerung.
Mit jedem Herzschlag spür ich deine Nähe.
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Kategorien : Lyrikwelt
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