Sieben bewegende Filme
21 06 2009Angesichts dumpfer Hollywood-Platitüden und schwacher Remakes kam woanders die Frage auf, ob es noch Filme gäbe, die wirklich bewegend seien. Bewegend im Sinne von anrührend, mitreißend, erschreckend oder verstörend. Gefragt wurde auch nach Filmen, die gängigen Sehgewohnheiten bewußt nicht ent- oder ihnen sogar widersprechen.
Diese sieben Titel konnte ich aus dem Stegreif nennen. Danach wurde es ziemlich unübersichtlich, weil mir nach einigen Momenten des Nachdenkens noch viele weitere Filme einfielen, die aufzählenswert wären. Sollte ich eine Liste erstellen, würde sie vermutlich weit mehr als zwei Dutzend Titel umfassen.
• Betty Blue (Drama, 1986)
• Der Zementgarten (Drama, 1993)
• Himmlische Kreaturen (Drama, 1994)
• So finster die Nacht (Coming of Age, 2008)
• Eden Log (Dystopie, 2007)
• Henry: Portrait of a Serial Killer (Thriller, 1986)
• Ôdishon (Audition) (Thriller, 1999)
Unter der Prämisse "Bruch mit gängigen Sehgewohnheiten" würde ich im weitesten Sinne auch "The Cell" noch erwähnen, obwohl es sich dabei um eine Hollywood-Produktion handelt. Die Szenen, die sich in der Geisteswelt des Mörders abspielen, sind auf jeden Fall sehenswert, sehr detailreich und phantastisch. Das Drumherum ist allerdings bloß ein 08/15-Thriller mit absurdem Plot.
• The Cell (Thriller, 2000)
Terry Gilliams "Tideland" kenne ich noch nicht, dem Inhalt nach könnte er aber ebenfalls sehenswert sein.
• Tideland (Drama, 2005)
Und natürlich gibt es noch viele weitere. Wer sich für Filme interessiert, die ausgetretene Pfade großer Filmproduktionsstätten verlassen, dem kann ich die Nordischen Filmtage besonders empfehlen. Sie finden alljährlich in Lübeck statt.
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