Toton nojeb

20 07 2010

Kikama lijowe bafop latewi tuji.
Mipute mekobi nikuf putiba.
Lililo bomem wepip lepol.



(Siehe: Maschinensprech und ROILA)

06 07 2010

zwischen gelblackiertem gestänge schweben
wächsern gesichter über den schalen die
stumpfen blicke gerichtet
einer - mittleren alters - schluchzt
hemmungslos flüsternd beschwörende worte
in schwankende leere während dem nachbarn
weißschimmernd zuckende stränge
beider ohren entfasern
zwei neone reihen in blau weiter vorn
beißt einer im anzug genüßlich in seinen burger
die callas zerschmettert glas in meinem schädel, und
gleißend schmilzt der asphalt


Verblödung

16 03 2010

Are we only eating worms from a can just because we can
And is Disneyland all we understand?
Will our history be written out in headlines
Diana dolls and miracles and landmines?


(Chumbawamba,"Dumbing Down")

Das Stück zum Tage stammt von Leuten aus Leeds, die ich schon seit längerem sehr schätze. Es ist vom Album WYSIWYG aus dem Jahre 2000 und klingt heute noch so aktuell wie damals.

Nebenbei bemerkt ist hier gerade das aktuelle Album Avoid The Light der Münsteraner Postrocker Long Distance Calling eingetroffen. Auch dort empfehle ich dringend, mal reinzuhören.

Sonntagabend im Zweiten

14 03 2010

Sil53r:
(kommt mit einem Obstmesser in der Faust herein und läßt sich damit aufs Sofa fallen)
Die Königin: (blickt flüchtig von einer Zeitschrift auf) "Was willst du?"
Sil53r: (neigt sich langsam zu ihr; mit Grabesstimme) "Los, gib mir all dein Geld!"
Die Königin: (spontan) "Nur über meine Leiche!" (und sofort) "Nein! Nein!1!!"

Schweizer Taschenmesser mit iPod-Dock

13 01 2010

Ach, übrigens: Wie ich vorgestern schrieb, hege ich leichtes Unverständnis für die Featuritis einiger Audio-Player. Als wollte sie meine Ablehnung bestätigen, folgte dann gestern diese Meldung auf Golem. Man muß nur den Anreißer lesen, um zu wissen, was ich meine.

Es sind "zahlreiche Reparaturen" in dieses Release von Amarok eingeflossen, schreibt man dort, "die vor allem für Stabilität sorgen sollen". Das ist so subtil böse, daß es schon an Destruktivität grenzt. Denn wenn etwas repariert werden muß, bedeutet es, daß es vorher kaputt war. Wenn die Reparatur "für Stabilität sorgen" soll, heißt das, daß die Software vorher instabil war.

"Schweizer Taschenmesser mit iPod-Dock" vollständig lesen


Video des Tages: The Monks - I Hate You

11 01 2010

Darauf hat mich dankenswerterweise heute ein Arbeitskollege gebracht, und ich bedauere es ganz außerordentlich, mein diesbezügliches Unwissen eingestehen zu müssen. Diese Bildungslücke muß schleunigst geschlossen werden:






Mehr auf die Ohren gibt es hier.

Version 1.0 für Audio-Player foobar2000

11 01 2010

Normalerweise erwähne ich Software-Veröffentlichungen nicht (nun gut, außer bei Serendipity, der besten Blogsoftware der Welt™). Das Erreichen von Version 1.0 nach vielen Jahren Entwicklungszeit ist jedoch ein Ereignis, das allemal entsprechende Würdigung verdient. Also: foobar2000, der beste Audio-Player der Welt™, ist jetzt erstmals als Major Release erhältlich.

Ich frage mich ja immer, weshalb es etwas Vergleichbares unter Linux nicht gibt. Klar, da gibt es Kommandozeilen-Player mit Dutzenden Optionen oder solche Monster wie Amarok, die in ihrem hoffnungslos überfrachteten GUI immer irgendwelche Komponenten mit sich schleppen, die immer irgendwie nicht richtig funktionieren. Als Nutzer will ich aber nicht alle anderthalb Wochen testen müssen, ob das neue Release mit den alten Fehlern aufräumt oder über schon wieder ergänzte Features doch nur wieder neue Fehler einführt.

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Schwarze Erde

10 01 2010

Höre gerade verzückt "Black Earth" von Bohren & der Club of Gore. Gestern abend schon, in etwa um dieselbe Zeit, spielte das "Midnight Radio" eine extrem verlängerte Sendung. Doomjazz vom feinsten, Entschleunigung pur. Trotzdem nicht ermüdend. Eine Reise zu der Zeit zwischen den Tönen, hinab zum Schweigen in der Mitte der Klänge. Der Schrecken lauert nicht dort, wo es laut ist. Er läuft einem leise den Rücken hinunter.

Zwischenfall: Vintage Electronics 2 Analog Electronic Festival

02 01 2010

So, dann wollen wir das neue Jahr mal ganz gepflegt einläuten mit:

Twice a Man,
Portion Control und
Edward Ka-Spel.







Auf die Ohren!

[Update 2010-01-03] Links auf Wikipedia-Miniartikel zu den Künstlern eingepflegt (besser als gar nichts) und dazu eines meiner Meinung nach schönsten Pink-Dots-Stücke, um einen Eindruck von Edward Ka-Spels Stimme zu vermitteln.

2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

01 01 2010

Die neue Dekade soll mit etwas besonderem beginnen. Deshalb wird als erstes mein Gaumen Kontakt aufnehmen, und zwar mit einem Tyrconnell, den ich zu Weihnachten geschenkt bekam.

Aus dem Umstand, daß ich lieber mit einem Single Malt Whiskey anstoße als mit einem beliebigen Schaumwein, läßt sich berechtigterweise der Schluß ableiten, daß ich mich für blasses Blubberwasser wenig begeistern kann. Auch für Champagner kann ich mich kaum erwärmen, zumal es sich dabei eigentlich um ein Kaltgetränk handelt.

Für mich deshalb bitte nur ein wenig Quellwasser auf den Tisch; danke, James.

Offene Türen

19 07 2009

Die Königin: (liest das heutige Line-up für das Amphi-Festival am Kölner Tanzbrunnen) "Jetzt habe ich mich doch glatt gefragt, wer zum Teufel eigentlich "Doors Open" ist..?!"






LotRO: Turbo durch eSATA Flash-Stick?

28 06 2009

Wir spielen Herr der Ringe Online auf für diesen Zweck an sich recht gut ausgestatteten Maschinen. Ein Intel E8400 Dualcore-Prozessor, 4 GB RAM und eine Radeon HD 4870 Grafikkarte entsprechen in etwa der gehobenen Mittelklasse für Spielerechner. Nach oben geht natürlich immer noch etwas. Dort wird die Finanzdecke aber schnell recht dünn, und das Preis-Leistungsverhältnis rauscht dafür in den Keller.

Unser Betriebssystem der Wahl ist Windows 7 RC in der 64Bit-Variante. Es ist nicht langsamer als ein Windows XP. Der LotRO ("Lord of the Rings Online" = "Der Herr der Ringe Online") Client ist jedoch eine Single-Thread 32Bit-Applikation und unterliegt damit auch deren Beschränkungen. Das heißt, er wird derzeit ohnehin nicht mehr als 2 GB Hauptspeicher belegen (können), bis die Entwickler dies mit einem zukünftigen Update einmal ändern. Das 64Bit-Betriebssystem läßt uns bei den voll nutzbaren 4 GB RAM also noch genügend Reserven, um weitere Applikationen neben dem Spiel-Client betreiben zu können.

Lotro ist ein sehr texturenlastiges Spiel. Insofern war die Wahl einer Grafikkarte mit lediglich 512 MB RAM damals nicht ideal. Besonders dann nicht, wenn man die hochaufgelösten Texturen auswählt, die als Datei allein knapp 3,4 GB auf der Platte belegen. Selbst wenn nur ein Teil davon in den Grafikkartenspeicher geschaufelt werden muß, kann es bei nur 512 MB eng werden. Da die Festplatte außerdem auch der langsamste Teil des gesamten Systems ist, bremsen intensive Plattenzugriffe den Spiel-Client dabei im ungünstigen Fall aus. Es kommt zu Rucklern und Wartezeiten. Schlimmstenfalls stürzt der Client sogar ab. Besonders häufig tritt dies in der Stadt Bree und, seit der Veröffentlichung der Erweiterung "Die Minen von Moria", in der 21. Halle auf.

Suche nach Verbesserung

Mögliche Lösungen sind relativ naheliegend. Neben der Beschleunigung der Festplattenzugriffe böte sich eine Erweiterung der Grafikkarte auf 1 GB RAM an, bestenfalls sogar beides. Weil wir eine für ihre Größe schon recht flotte Festplatte verwenden, würde eine spürbar schnellere aber deutlich teuer. Selbst wenn wir dafür auf Plattenplatz verzichteten und das kleinste Modell wählten, erschiene uns das unwirtschaftlich. Aus Gründen des Energieverbrauch und der Lärmbelästigung kommt der Einbau von mehr als einer Festplatte in unsere Rechner nicht infrage. Wir müßten also Einschränkungen beim verfügbaren Speicherplatz hinnehmen. Aufgrund ihrer hohen Preise scheiden SSDs ebenfalls aus.

Auch die Überlegung, die Grafikkarten auszutauschen, erweist sich bei näherer Betrachtung als unwirtschaftlich. Das Nachfolgemodell unserer Karte, die 4890, ist entweder überhaupt noch nicht lieferbar oder aus der Gruppe der von uns näher ins Auge gefaßten Karten derzeit ebenfalls zu teuer. Also suchen wir nach einem Kompromiß.

Weil wir mit der Grafikkarte auskommen müssen, können wir nur bei den Festplattenzugriffen ansetzen. Schnell stoßen wir auf den LotRO Flashboost. Er bewirkt einen flüssigeren Spieleeindruck hauptsächlich dadurch, daß er die Datei mit den hochaufgelösten Texturen entweder auf einen schnellen USB-Stick oder eine RAM-Disk verlagert, um so von verkürzten Zugriffszeiten zu profitieren.


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P-p-po-poetry: Art of Noise - Paranoimia mit Max Headroom

05 05 2009

"Seit drei Tagen habe ich plötzlich das Verlangen, Max Headroom mal wieder zu gucken.", lese ich gerade bei fefe. Auf seine Äußerung hin hat er Mails von verschiedenen Lesern erhalten, die nun nachziehen wollen. Interessant, daß eine alte Fernsehserie auf einmal von mehreren Leuten gleichzeitig aus der verstaubten Truhe abgelegter Kulturgüter zutage gefördert wird.

Und wieder einmal sind es die 80er, dieses schrillbunte, durchgeknallte und äußerst kreative Jahrzehnt, von dessem künstlerischen Œuvre noch heute etliche Genres zehren. Nein, ich nenne keine, um die Schuldigen zu schützen.

Stattdessen präsentiere ich an dieser Stelle ein tanzbares Artefakt aus den 80ern, das bisher nur leicht angestaubt klingt. Es ist "Paranoimia" von den vermutlich einzig wahren Fairlight Children, The Art of Noise, mit dem special Guest Max Headroom. Bittesehr, Film ab:






Mitten aus dem Leben

01 05 2009

Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen.
(Notker Balbulus, St. Gallen, 840-912)

Online-Spieler: alle krank!

09 03 2009

Beleidigungen unter Online-Spielern:

Sil53r: "Du spielst mit fünf Charakteren. Du bist 'ne Multiple!"
Königin: "Und du spielst immerhin mit zweien. Du bist ein Gespaltener!"

Heerscharen von Psychotherapeuten sind vor der Finanzkrise sicher und müssen nicht um Lohn und Brot fürchten.