25
09
2005
Eine Nacht ohne Schlaf,
weil er mich flieht ohne den deinen,
ohne dein Atmen an meiner Seite
und dein stilles Lächeln im Traum.
Meine Lider sind schwer,
helle Glocken verkünden den Tag
mit den Sperlingen vor meinem Fenster,
während die Mäuse verstummen.
Auch die Nächte mit dir
sind zunächst schlaflos und unruhig,
wenn sich unsere Stimmen erheben,
voller Verlangen und Sehnsucht.
Du wirst zurückkehren;
der Leidenschaft folgt tiefer Friede:
wir werden sie alle nicht hören,
weder Sperlinge, Mäuse, noch Glocken.
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : Lyrikwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
08
09
2005

Darauf kann man eigentlich bloß ein Lied anstimmen:
•
Tagesschau
•
Sueddeutsche
•
Focus
God bless California.
"Homophobia" vollständig lesen
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : Außenwelt, Filmwelt, Lyrikwelt, Medienwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
06
09
2005

Ich habe einen neuen Neffen! Darf ich vorstellen:
Michel Carl Bernhard, 53 cm lang, 35 cm Kopfumfang, 3290 g schwer, rote Haare, blaue Augen und geboren am Freitag, dem 26. August 2005 um 04:21 Uhr. Mit den stolzen und glücklichen Eltern, meinem Bruder Jan und seiner Frau Anja, freue ich mich riesig und wünsche ihnen und dem neuen Erdenbürger viel Glück, alles Gute und nur das Beste für die Zukunft! - Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muß erstmal eine Runde knatschen. ;-)
Das Leben
Das Leben ist verhüllt und verborgen,
wie auch euer größeres Selbst verborgen
und verhüllt ist.
Aber wenn das Leben spricht,
werden alle Winde Worte;
und wenn es von neuem spricht,
so wird das Lächeln auf euren Lippen
und die Tränen in euren Aug' zum Wort.
Wenn es singt, hören es die Tauben und sind ergriffen;
und wenn es sich langsam nähert,
sehen es die Blinden und sind entzückt
und folgen ihm verwundert und erstaunt.
Khalil Gibran (1883-1931)
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : Außenwelt, Bilderwelt, Innenwelt, Lyrikwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
02
09
2005
Von mir aus lies Konsalik und Johannes Mario Simmel
Sieh nach oben und schrei: "Iiih, ein häßlich gelber Fleck am schönen blauen Himmel!"
Ich lese stattdessen lieber Hesse, Kant und Goethe
und wenn ich mal vergesse, daß ich auf den Fingern flöte
(oder pfeife ich eher aus dem letzten Loch?):
Egal, irgendwie geht's immer weiter - weiß ich doch!
Dem einen scheint ebendrum die Sonne zu grell
Ich freu mich lieber an der Wärme und finde sie bloß hell
Das ist eben alles eine Ansichtssache
Und darum ist es deine, doch wenn ich sie zu meiner mache
würde ich sagen: "Das Glas ist noch halbvoll."
Du sagst, es sei halbleer? Find ich nicht so toll.
Irgendwo aus einem versteckten Winkel meiner Erinnerung gekramt. Wird schon seinen Grund haben, daß es ausgerechnet jetzt zum Vorschein kommt.
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : Lyrikwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
18
07
2005
Der rote Mond, der hinter Schleierwolken steht,
beleuchtet einen Pfad in dunklen Gärten;
ein Schatten folgt darauf geheimnisvollen Fährten,
wo sich im Wind ein Purpurschleier dreht.
Ein stummer Schläfer ist darob erwacht,
als silbern Schreie in den Wipfeln zittern,
als alle Hunde in die Lüfte wittern.
Still blühen schwarze Rosen in der Nacht.
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : Lyrikwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
22
05
2005

Atme den Regen, atme das Licht
In dem fallenden Silber ein nasses Gesicht
Den Blick gen Himmel, die Gedanken verlorn
In den Wäldern zu wandern, in die Stille geborn
Die dennoch erfüllt ist von schwebendem Klingen
Vom Rauschen der Wipfel, von traumhaftem Singen
Von huschenden Schatten in den Ästen und Zweigen
Vom Wispern des Winds, von sprechendem Schweigen
[21.05.2005]
Kommentare :
2 Kommentare »
Kategorien : Lyrikwelt
Trackbacks :
Keine Trackbacks »