Serendipity 1.0 veröffentlicht

16 06 2006

Gestern ist die Version 1.0 der besten Blogsoftware der Welt™ :) veröffentlicht worden. Von der Featureliste kann man sich auf der offiziellen Website überzeugen. Bei Golem gibt es eine Zusammenfassung inklusive Screenshots, und bei mir sieht es so aus, als stünde nun endlich ein größeres Update an. In dem Zusammenhang werde ich auch auf eine andere Domain umziehen. Ob dies noch vor dem anstehenden Urlaub stattfinden wird, kann ich daher im Augenblick noch nicht abschätzen.

WM: Prinzipienaufgabe

09 06 2006

Von dem hehren Prinzip, keine A-Listen-Blogger - auch keine deutschen - in meine Blogrolle aufnehmen zu wollen, habe ich mich bereits vor geraumer Zeit entfernt. Der Grund für dessen Existenz lag ohnehin nur darin, daß ich die Vernetzung kleinerer Blogs unterstützen wollte, die selbst gelegentliche Besucher und Traffic noch brauchen können. Die anderen haben von beidem bereits zur Genüge und brauchen keine weitere Werbung. Trotzdem gibt es natürlich "große" Blogs, die man lesen sollte. Manche davon sogar unbedingt. Das BILDblog ist eines von ihnen.

Anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft und ihrer Auswüchse hinsichtlich der Einschränkung von Persönlichkeitsrechten verabschiede ich mich nun von einem weiteren Prinzip. Ich verlinke ohne großartigen eigenen Kommentar auf einen Artikel von Don Alphonso, den ich angelegentlich zur Lektüre empfehle. Den Artikel, meine ich. Den Don auch.

Fragmentierung in Linux-Dateisystemen

09 05 2006

von Kris Köhntopp ausführlich und verständlich erklärt. Wer genauer wissen möchte, was beim Ablegen und Wiederholen von Dateien in seinem Dateisystem abgeht und weshalb es Frags nicht nur in First-Person-Shootern gibt, der darf Kris Lehrstunde nicht verpassen. Die Pflichtlektüre für alle, die Dateifragmentierung für die Wurzel allen IO-Übels halten.

LinuxTag 2006: Tag 4

06 05 2006

Linuxtag 2006Heute besuchte Vorträge waren:
  • High availibility clustering of virtual machines - possibilities and pitfalls
    Virtualisation, Grids, Clustering; Referenten: Werner Fischer, Christoph Mitasch (Thomas-Krenn.AG)
  • Knopflerfish OSGi on the ultimate Linux mobile: the Nokia 770
    Multimedia; Referent: Philippe Laporte (Gatespace Telematics)
  • Xen 3
    Virtualisation, Grids, Clustering; Referent: Steven Hand (University of Cambridge)
  • Creating ebooks for use on GNU/Linux machines
    Multimedia; Referent: Guylhem Aznar (externe.net)
  • Linux im Wohnzimmer: Der digitale Videorekorder VDR
    Multimedia; Referent: Mirko Dölle (LinVDR)
Der vierte Tag in Wiesbaden endete mit einem etwas ausführlicheren Messebesuch, dem wegen des Geekfaktors fast schon obligatorischen Kauf einer roll- und abwaschbaren Gummi-USB-Tastatur und diesen letzten fünf Vorträgen. Die darin eingeplante Demonstration von Knopflerfish OSGi auf dem Nokia 770 konnte wegen einer ausgefallenen Kamera leider nur anschließend in einem durch die Größe des Nokias beschränkten kleinen Kreis stattfinden. Da ich neben Herrn Laporte der einzige Anwesende im Besitz eines solchen Geräts war, gab ich einigen Interessierten nach dem Vortrag eine spontane, allgemeine Demonstration des 770. Dabei mußte ich auf Nachfragen allerdings zugeben, bisher nicht selbst dafür entwickelt zu haben. (Was in der Folge unter anderem daran liegt, daß mein Netgear-Router wegen Zeitmangels seit längerem außer Betrieb ist.)

Der Xen-Vortrag war informativ und gab interessante Ausblicke auf die zukünftige Entwicklung von Xen, auf die nicht nur ich gespannt sein dürfte. Ob Xen im jetzigen Stadium bereits für den Produktiveinsatz geeignet ist, muß wohl von Fall zu Fall entschieden werden. Was mich betrifft, bin ich zwar stark interessiert, aber bislang noch skeptisch. Die später stattfindende, anschauliche Vorführung der Ebook-Erzeugung und entsprechender Reader führte dazu, daß ich nun fbreader auf dem Nokia 770 nutze. Ich hatte ihn noch während des Vortrags installiert. Zum Abschluß des Multimedia-Tracks gab Mirko Dölle schließlich humorvolle und kurzweilige Einblicke in den derzeitigen Entwicklungsstand von LinVDR und seine praktische Verwendbarkeit. Neben der Tatsache, daß er dabei mehrfach die Lacher auf seiner Seite hatte, motivierte seine Präsentation dazu, sich näher mit LinVDR auseinanderzusetzen - etwas, das ich mangels ausgeprägtem Interesse bisher noch nicht in Betracht gezogen hatte.

Insgesamt war mein Eindruck von diesem LinuxTag sehr durchwachsen. Neben der für die Messegäste zwar angenehmen, für die kommerziellen Aussteller aber sicher enttäuschenden geringen Besucherzahl wäre besonders die mittelmäßige Qualität der Beiträge zu nennen. Etwa die Hälfte der Vorträge entsprach nicht dem, was man sich unter einer informativen Wissensvermittlung vorstellt. Einige grenzten arg an Zeitverschwendung. Selbst wenn man meinen inzwischen recht hohen Wissensstand zumindest auf Teilgebieten berücksichtigt, ist das ein reichlich maues Resultat. Was dies betrifft, wäre eine gezieltere, vorherige Selektion der eingereichten Beiträge wünschenswert. Lieber einen Track pro Tag weniger, als daß zwischenzeitlich immer wieder Gähnen aufkommt und man sich fragen muß, weshalb man überhaupt im Saal herumsitzt. Die freigewordene Zeit ließe sich wahrscheinlich sehr leicht mit weiteren praktischen Demonstrationen füllen.

LinuxTag 2006: amaroK 1.4 LinuxTag special release

05 05 2006

Linuxtag 2006[English version below] Während ich den vorigen Artikel schrieb, habe ich übrigens im Hintergrund die LinuxTag-Release 1.4 von amaroK auf meiner Debian Etch Workstation kompiliert. Es war eine quick-and-dirty-Aktion, die ich in der nächsten Woche unbedingt nochmals bereinigt durchführen möchte. In der Zwischenzeit läßt sich aber schon mal mit amarok herumspielen. Sieht wirklich gut aus, Hut ab! (Und das von einem, der Kombiwerkzeuge und GUIs nicht mag.) Wen es interessiert, die folgenden Optionen sind eingeschaltet:

The following extra functionality will be included:
+ GStreamer0.10-engine
+ xine-engine
+ libvisual Support
+ XMMS Visualization Wrapper
+ MySql Support
+ Konqueror Sidebar
+ MusicBrainz Support
+ MP4/AAC Tag Write Support
+ Moodbar Support


Now playing: You Shook Me All Night Long (AC / DC - Back in Black) Bang! Wo wir auf der Rückfahrt doch von Motorradfahren sprachen... :)

As I wrote the previous article, the German LinuxTag special release 1.4 of amaroK was compiling in the background on my Debian Etch workstation, by the way. It was a quick-and-dirty operation that I'd like to redo in a clean and proper way by all means during the next week.In the meantime amaroK can be played with already. It looks really great, kudos! (And that's said by someone who doesn't like integrated tools and GUIs at all.) In case you're interested, please see the activated options above.

The German sentence following the track title means "'cause we were talking about riding motorbikes during backpassage".

LinuxTag 2006: Tag 3

05 05 2006

Linuxtag 2006Die heute besuchte Vorträge waren:
  • Scalix, die wahre Exchange Alternative unter Linux
    Firmenvortrag; Referent: Dominique Donne (Scalix Corporation)
  • An insider's guide to Linux Logical Volume Management with LVM2
    Kernel; Referent: Alasdair G. Kergon (Red Hat)
  • OpenSolaris auf x86/x64
    OpenSolaris Day; Referent: Detlef Drewanz (Sun Microsystems GmbH)
  • Iscsi, scsi on steroids
    Kernel; Referent: Matthias Rechenburg (freelancer)
  • OCFS2: Native Linux Cluster Filesystem (abgebrochen)
    Kernel; Referent: Philip Copeland (Oracle)
Einige der gestrigen Präsentationen ergänzten sich untereinander oder mit denen vom Vortag recht gut, zum Beispiel "Ekiga" und "VoIP mit Asterisk" mit "Secure Internet Telephony". Auch der "Vergleich AppArmor und SELinux" und "Die letzte Verteidigungslinie", das noch einmal SELinux im Detail behandelte, paßten recht gut zusammen und erweiterten den Überblick. Der heutige Tag war jedoch der bisher schwächste von allen. "Scalix" war ein Firmenvortrag. Mehr muß man dazu, glaube ich, nicht sagen. Alasdair Kergon's Vorstellung von LVM2 war spannend (wie immer!) und gab Ausblicke auf die zukünftige Entwicklung von LVM2. Diesen und "OpenSolaris auf x86/x64" würde ich als die ansprechendsten und besten des Tages einstufen. Die ISCSI-Vorstellung hätte ich mir schenken können; sie enthielt nichts, was ich nicht bereits wußte. Zudem war ein rasches Nachschlagen in der deutschen Wikipedia während des Vortrags und ein Verfolgen der dort angegebenen Links deutlich informativer. Das Urteil eines Kollegen, der wesentlich tiefer in die Materie eingearbeitet ist als ich, fiel dementsprechend vernichtend aus.

Den Vogel schoß jedoch Philip Copeland von Oracle ab, der offensichtlich vollkommen unvorbereitet und mit einer ihm fremden Präsentation in den OCFS2-Vortrag ging. Bereits während der ersten Minuten verhaspelte er sich, verlor den Faden und geriet völlig aus dem Konzept. Da half es auch nicht, daß er versuchte, ohne weitere Erklärung den ihm unbekannten Text vom Manuskript abzulesen. Die Folie auf dem Beamer stimmte zwar sowieso nicht mit dem Inhalt seines Vortrags überein, dennoch versuchte er unbeirrt, die Präsentation durchzuziehen. Es war unerträglich, und so war dies der allererste Vortrag in mehreren Jahren LinuxTag, den ich als absolute Zeitverschwendung einstufen mußte und verließ. Dies war umso ärgerlicher, als daß OCFS2 das für mich wichtigste Thema dieses Messetages gewesen war und ich dem Vortrag mit Spannung entgegengesehen hatte. Er war der Hauptgrund gewesen, an diesem Tag noch einmal zu kommen.

Nun könnte man argumentieren, daß der Untertitel des LinuxTag "Where .com meets .org" lautet und ein wenig hemdsärmelige Improvisation und Unprofessionalität mit zum Konzept gehört. Ja. Dem stimme ich auch zu. Einem Freelancer oder Neuling auf der Bühne hätte ich diesbezüglich etliche Pluspunkte zugestanden. Aber nicht einem Referenten bei einem prominenten Vortragsthema, über dem ganz groß ein renommierter Markenname steht. In dem Fall muß man die damit assoziierte Professionalität schlicht voraussetzen dürfen, auf den die Firma schließlich selbst einen Anspruch erhebt. Ein solcher Lapsus darf dann nicht unterlaufen, und ich würde mich zu der Behauptung versteigen wollen, daß dieses Desaster dem Image der Firma Oracle in den Augen eines nicht unerheblichen Teils der Anwesenden einen Kratzer zugefügt hat. Bad move, Oracle...

Die Gesamtrate wirklich nutzbringender Präsentationen betrug bislang etwa 50 Prozent und entspricht damit in etwa dem Resumee des Vorjahres. Es sind Vorträge damit gemeint, die inhaltlich stringent und informativ waren und ansprechend, d. h. in flüssiger und weitgehend freier Rede, dargeboten wurden. Selbstverständlich ist nicht jeder ein guter Redner oder kann wirklich frei sprechen. Dennoch läßt sich in diesem Bereich insgesamt noch deutliches Verbesserungspotential erkennen.

LinuxTag 2006: Tag 2

04 05 2006

Linuxtag 2006Heute besuchte Vorträge waren:
  • Neue Trends im Webhacking
    Security / Networking; Referenten: Peter Prochaska, Christopher Kunz (Hardened-PHP-Projekt)
  • Vergleich AppArmor und SELinux
    Security / Networking; Referent: Ralf Spenneberg (OpenSource Training Ralf Spenneberg)
  • Die letzte Verteidigungslinie
    Security / Networking; Referent: Florian Brand (Red Hat)
  • OpenTC: An Open Approach to Trusted Virtualization
    Security / Networking; Referent: Dirk Kuhlmann (HP)
  • Trusted Computing und DRM unter Linux - ein Update
    Security / Networking; Referent: Wilhelm Dolle (interActive Systems)
  • OpenSC - die freie Smartcard Unterstützung
    Security / Networking; Referenten: Peter Koch, Andreas Jellinghaus (OpenSC Project)
  • Secure Internet Telephony
    Security / Networking; Referent: Andreas Steffen (Institute of Internet Technologies and Applications, Hochschule für Technik Rapperswil)

LinuxTag 2006: Tag 1

03 05 2006

LinuxTag 2006Der LinuxTag findet dieses Jahr zum ersten Mal nicht mehr in Karlsruhe, sondern vom 3. bis 6. Mai in Wiesbaden statt. Der erste Eindruck nach dem Ortswechsel ist noch durchwachsen. Neben etwas nostalgischen Gefühlen - man hat sich in mehreren Jahren einfach an die Umgebung, die Hallen und die Stadt Karlsruhe als Veranstaltungsort gewöhnt - halten sich Vor- und Nachteile jedoch in etwa die Waage. Wiesbaden liegt zentral und ist leicht zu erreichen; von Bonn aus kann man in zwei Stunden dort sein. Die Messehallen befinden sich nahe dem Hauptbahnhof, und man kann ganz bequem zu Fuß dorthin gehen. Ihr Inneres wirkt abgenutzter und "schäbiger" als die Karlsruher Gebäude, dafür ist die verwendete Halle im ersten Stock allerdings größer und weniger verwinkelt. Durch die symmetrische Anordnung von Sälen und Ständen ist die Messe besser zu überblicken, und die Orientierung fällt dadurch leichter. Die sanitären Anlagen jedoch sind von deutlich schlechterer Qualität als in Karlsruhe. Es sind anscheinend auch anzahlmäßig weniger, und schon bei den heutigen, ebenfalls traditionell noch recht schwachen Besucherzahlen hätten sie zwischendurch deutlich öfter gereinigt werden dürfen. So etwas hinterläßt beim Besucher ein leicht vermeidbares Iih-Bäh-Gefühl. (Ich beurteile Verantaltungsorte generell nach dem Zustand ihrer sanitären Anlagen; da kann in einem Restaurant beispielsweise das Essen noch so gut sein.)

Anlaufprobleme und Pannen gab es diesmal erfreulicherweise keine, der Zeitplan wurde bis auf kaum vermeidbare Verzögerungen recht genau eingehalten, und die Qualität der Vorträge im freien Programm war durchweg gut. Einzig auffällig war, daß sich zu den letzten Vorträgen keiner der Moderatoren mehr blicken ließ, so daß Herr Yutaka Niibe als letzter Referent des Tages anfang etwas verloren auf dem Podium stand und auf seine Ansage wartete. Aus der Perspektive der Veranstalter ist das einem fremdsprachigen Gast - vor allem einem Japaner gegenüber - besonders unhöflich. Das sollte besser vermieden oder auf eine Anmoderation der Beiträge ganz verzichtet werden.

Die von mir heute besuchten Vorträge waren:
  • Die "richtige" Desktop-Distribution?!?
    Application and Desktop Day; Referent: Karl Deutsch
  • QGIS und GRASS - eine gelungene Kombination!
    GIS; Referent: Stephan Holl (GDF Hannover)
  • OpenJUMP - Die Community-Plattform für Desktop-GIS-Lösungen
    GIS; Referent: Ugo Taddei (l a t / l o n GmbH)
  • GPSdrive and Kismet
    GIS; Referent: Anthony Stone (Open Source IT)
  • amaroK: Killerappplikation für Linux
    Application and Desktop Day; Referent: Sven Krohlas (roKymotion, amaroK Promotion Team)
  • Ekiga - The Open Source Multi-Protocols VoIP Application
    Application and Desktop Day; Referent: Damien Sandras (Multitel)
  • Eine Einführung in Konzepte und Alltagsszenarien von VoIP mit Asterisk als Beispiel
    Application and Desktop Day; Referent: Michael Schwab (de-SOLUTION)
  • Minimum, Single Threaded HTTP/TCP/IP implementation for bootloader
    Emerging Technologies; Referent: Yutaka Niibe (National Institute of Advanced Industrial Science and Technology, Japan)
Seit einigen Jahren bewerte ich für mich deren Qualität, um mich bei Wiederholungen oder neuen Themen desselben Referenten etwas besser orientieren zu können. Oft treten Überschneidungen im Programm auf, die zu Interessenskonflikten führen. In dem Fall lasse ich meine Bewertung der Vortragsqualität in die Entscheidung mit einfließen, welchen ich anhören werde. Die genaue Bewertung möchte ich aus Höflichkeit gegenüber denjenigen, die schlechter dabei wegkommen, nicht exakt wiedergeben. Aber um einen groben Eindruck wiederzugeben, haben mir die Vorträge von Anthony Stone, Stephan Holl und Sven Krohlas heute am besten gefallen. Die ersteren beiden hielten zügige und informationsdichte Reden, und sie alle trugen flüssig vor.

Was mir an Sven Krohlas Präsentation mißfiel, war die meiner Ansicht nach etwas zu dick aufgetragene Beteiligungswerbung für sein Projekt. Ich bin der Ansicht, daß auf dem LinuxTag Information den Vorrang vor Promotion haben sollte. Schließlich werden die Vorträge überwiegend vor Geeks gehalten, von denen ein großer Teil bereits in der einen oder anderen Weise in FOSS engagiert sein dürfte. Kurze Hinweise auf Beteiligungsmöglichkeiten und weiterführende Informationen sollten in dem Fall genügen. Ernsthaft Interessierte sprängen dann auf den Zug schon auf. Aus dem selben Grund fand ich die Pro-"klik"-Zwischenrufe aus dem Publikum während des Vortrags schon beim zweiten Mal nicht mehr witzig, sondern nervtötend. Mich persönlich nehmen solche Aktionen stark gegen das betreffende Projekt ein, schaden seinem Ruf also damit. Weil ich der Meinung bin, daß gerade auf einem solchen Treffen allen Projekten gleiche Präsentationschancen gegeben sein sollten und einzelne Projektmitglieder oder -sympathisanten nicht mit aller Gewalt versuchen sollten, "ihre" Software zum Nachteil anderer in den Vordergrund zu rücken.

Der Vortrag von Herrn Deutsch über die Wahl der Desktop-Distribution war erwartungsgemäß nicht mehr sonderlich ergiebig für mich, da er sich an eine völlig andere Zielgruppe richtete. Eines seiner Argumente hat mich jedoch überzeugt: Es sei besser, einem Umsteiger von Windows nach Linux zu einem möglichst Windows-unähnlichen Desktop wie Gnome zu raten, weil der Anwender dann auch erwarte, daß sich das System anders verhalte als das bisher gewohnte. KDE mit seiner hohen Windows-Ahnlichkeit beispielsweis führe eher zu Verwirrung, weil die Abweichungen erst im Detail steckten. Das eigentlich nicht unlogisch. - Alle Beiträge hatten ansonsten den schon LinuxTag-typischen Effekt gemeinsam, das Interesse an den betreffenden Themengebieten wieder aufzufrischen oder es zu wecken: GIS, Wardriving, VoIP und Asterisk sowie den für Embedded Devices gedachten, vorgestellten Bootloader. Man müßte nun bloß noch die Zeit haben, sich ohne Selektion all diesen Themen gleichermaßen in Ruhe widmen zu können...

Many thanks especially to Anthony Stone for the interesting, fluent and quite amusing presentation. Glad to have seen it.

Einen guten Rutsch!

31 12 2005

Ich wünsche allerseits einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr 2006!

Mögen die Höhepunkte eurer Vergangenheit die Tiefpunkte eurer Zukunft sein.

Frohe Weihnachten!

24 12 2005

Allen ein schönes Fest und frohe und besinnliche Feiertage!

Aufräumen

06 12 2005

Das muß ich hier dringend. Notiz an mich: spätestens am Wochenende. Vor allem fliegen jetzt endlich mal alle von der Blogrolle, die darauf schon lange nichts mehr zu suchen haben. Vorneweg tote Links, gefolgt von notorischen Nichtmeldern und Blogvernachlässigern. Wirklich. Einmal pro Monat könnte man ja mal ein Lebenszeichen von sich geben. Das schaffe ja sogar ich noch nach niederschmetternden Ereignissen im Privatleben. Also. Und nicht zuletzt hat sich unterdessen eine ganze Reihe von Leuten eingestellt, die hier noch gar nicht vermerkt sind.

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Sil53r Surf3r updated

30 10 2005

As I've already predicted on Friday, this Blog runs Serendipity 0.9 now. The update went smoothly and with only minor adjustments necessary, most of which were due to my previous tampering with the internals. Installing nightly snapshots from the Subversion project repository at BerliOS without updating the MySQL Database at one go might have very well led to more troubles than just missing categories. I guess it was another of these "don't poke your hands into the cog-wheels if you don't know what you're doing" things. In fact it's a bit strange I did this in the first place and let it run with a broken config for so long, but maybe the high diligence I tend to put into tasks at work leads to a more casual approach in my spare time. Not that I'd like to expand that.

"Sil53r Surf3r updated" vollständig lesen


Serendipity 0.9 released

28 10 2005

Serendipity Weblog EngineToday version 0.9 of Serendipity has been released as scheduled. Celebrating his birthday with this release is Garvin Hicking: Happy Birthday and all best wishes!

Now I will be busy updating at this weekend, and as supergarv as Serendipity proved to be in the past, I'm quite sure the update will even fix all the things I broke with the last one. :) Thanks again, Garvin, and keep up the good work!

Blog categories still broken

25 10 2005

The Planet People g at Planet Maemo have discovered this blog. Hey folks, thanks for the interest! I'd really like to point you to a subcategory for the Nokia 770, but unfortunately categories are still broken since the last update, which was solely my fault. I didn't take the time to fix them, because the next major release of Serendipity is due this Friday. I will update the blog and fix remaining inconsistencies the following weekend. And maybe there will be an opportunity to shut out this bloody trackback spammer once and for all.

Serendipity-Update

05 10 2005

SerendipityHier läuft jetzt die Version 0.9-beta1 von Serendipity. Noch herrscht etwas Kraut und Rüben, zum Beispiel wollen sich die Kategorien zur Zeit nicht recht zeigen. Aber das ist Kleinkram. Kommt noch. Klasse Arbeit vom S9y-Team. Was soll ich dazu sagen? Wie gewohnt, wie immer? Lieber nicht - wer will schon ein Lob, das fast wie eine Beleidigung klingt... Gut gemacht, Leute. Serendipity gefällt mir wirklich immer besser.